Erfahren Sie mehr über die Netzwerkpartner
Das Netzwerk informiert über konkrete Hilfestellungen in jedem Bundesland.
Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark, Kärnten, Niederöstereich, Wien, Burgenland.
Hier haben wir alle Informationen für Sie zum Download bereit gestellt:

Die Installateurpartner des Netzwerkes - Ihre Ansprechpartner in jedem Bundesland.
Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark, Kärnten, Niederöstereich, Wien, Burgenland
Mehr über die Netzwerkpartner erfahren Sie auf unserer Partnerseite!

Die Installateurpartner für jedes Bundesland und deren Kontaktinformationen finden Sie HIER!
Wenn Sie das Netzwerk unterstützen möchten, konkrete Hilfe im Sanitärbereich benötigen oder sonstige Fragen zum Netzwerk Barrierefreier Alltag haben, stehen wir Ihnen unter
gerne zur Verfügung.

Initiiert wurde das Netzwerk von der Firma
Selmer Objekteinrichtungen GmbH,
die im Jahre 1960 gegründet wurde und nun von Carl Gerald Selmer in zweiter Generation geführt wird. Durch die Geschäftstätigkeit, Krankenhäuser, Pflege- und Altenheime einzurichten, kam Carl Gerald Selmer sehr rasch und intensiv mit dem Thema Barrierefreiheit und mit vielen Menschen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen in Kontakt.
Diese berufsbedingten aber auch persönlichen Erfahrungen bedingen seit jeher das soziale Engagement der Firma Selmer. Selbstverständlich werden von einem Unternehmen nicht nur soziale Ziele, sondern auch wirtschaftliche Ziele verfolgt. Mit den angebotenen Produkten der Firma Selmer und den anderen Wirtschaftspartnern wird ein wesentlicher Beitrag des Netzwerkziels erreicht werden. Nämlich professionelle, praktische und konkrete Hilfe für einen barrierefreien Alltag im Sanitärbereich.
Wie wichtig Barrierefreiheit in unserem Leben ist, merkt man ja erst, wenn körperliche Beeinträchtigungen beginnen, den Alltag beschwerlich zu machen und jede alltägliche Situation zur Belastung wird. Völlig normale und gewohnte Alltagshandlungen werden plötzlich zur Herausforderung und unterliegen großen körperlichen Anstrengungen.
Dass Barrierefreiheit nicht ausschließlich für Menschen mit Behinderungen enorm wichtig ist, merkt man erst, wenn man sich vor Augen hält, welche Personen von Handicaps betroffen sein können, für die der Alltag für immer oder temporär zur Belastung werden kann:
Da gibt es die schwangere Frau, die ab einem bestimmten Zeitpunkt ihrer Schwangerschaft großen körperlichen Belastungen und Gefahren ausgesetzt ist. Da gibt es das Kleinkind, das aufgrund seiner Körpergröße nicht überall hinlangt und hinkommt. Ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, die einen schwachen Körper besitzen. Oder aber Menschen, die durch einen Unfall oder eine Verletzung ein „harmloses“ Gipsbein für einige Wochen haben. Sie alle haben gemein, dass sie ohne technische Hilfsmitteln nur sehr schwer und beschwerlich ihren gewohnten Alltag leben können.
Das Thema Barrierefreiheit ist in den letzten fünf Jahren wesentlich stärker beachtet und diskutiert worden, als in den Jahrzehnten zuvor. Insbesondere das Jahr 2003 das europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen gab hier einen Startschuss zur öffentlichen Behandlung des Themas.
Gesellschaftspolitische Themen haben es an sich, dass sie bis ins kleinste Teil zerredet werden, Vorträge und Kongresse darüber abgehalten werden, jeder Experte oder scheinbare Experte sich zu Wort melden kann und die Taten, leider lange Zeit oder für immer auf der Strecke bleiben.
Und exakt dieses Defizit, den Sprung von der Theorie zur Praxis zu machen und zu schaffen, den Alltag auch weiterhin fest im Griff zu haben, führte zur Gründung des Netzwerkes Barrierefreier Alltag.
Da das Thema Barrierefreiheit im Alltag sehr breit angelegt ist, wird in der ersten Phase der Netzwerkarbeit der Fokus auf den Sanitärbereich (Bad, WC) in privaten Wohnungen, in öffentlichen Gebäuden, in Büros und Häusern gelegt.